Konsequenzen
Aus sehr vielen Unternehmergesprächen und aus der intensiven Workshoparbeit in den durchgeführten Kursen und Informationsveranstaltungen lassen sich folgende Erkenntnisse ableiten:
Um sich erfolgreich mit Strategie- und Kooperationsfragen auseinandersetzen zu können, brauchen mittelständische Unternehmer ausreichendes Wissen, aber auch Hilfen von außen und eine entsprechende Zusatzkapazität, um neben der zwingend durchzuführenden Tagesarbeit auch noch zusätzliche strategische Aufgaben angehen zu können.
Die Hilfen, die benötigt werden, lassen sich bedingt standardisieren und zuordnen. Es werden im Regelfall sein
Information
(über Kooperations-, Netzwerk- und Clustergeschehen allgemein, den erreichbaren Nutzen, die Risiken, die Chancen)
Beratung
(über ein denkbares Vorgehen, über die individuellen Möglichkeiten, zu Konzeptentwicklungen...)
Coachen
(befristete fachliche Begleitung und Betreuung des Entwicklungsprozesses, Eintrag von Zusatz-Know-how, wo nötig)
Kooperationsmanagement
(Teilzeitmanagement, wo dies sinnvoll erscheint und sich keine andere Lösung anbietet)
Know-how-Transfer
(von praxisgerechtem Kooperationswissen in die Unternehmen)
Ungeachtet des festgestellten relativ hohen Interesses bestehen aber im Mittelstand noch sehr hohe Hemmschwellen gegenüber echten Kooperationen. Einstiegsinformation und –beratung müssen also so gestaltet sein, dass zunächst beides angenommen wird.
Gleichzeitig ist aber beobachtbar, dass qualifizierte Information zum Thema oft sehr schnell ein Umdenken bewirken kann - ein Öffnen gegenüber Kooperationsgedanken. Weil erkannt wird, welche Synergien möglich sind und welcher wirtschaftliche Nutzen damit erschlossen werden kann. |